05.01.2025
So setzt du klare Projektgrenzen, ohne dein gutes Verhältnis zu ruinieren
Du arbeitest eng mit deinen Kunden zusammen und willst eine gute Beziehung auf Augenhöhe. Trotzdem kennst du das Problem: Projekte werden größer als geplant, kleine Extras summieren sich und plötzlich investierst du mehr Zeit, als vereinbart war.
Oft liegt das nicht an schwierigen Kunden, sondern an fehlenden Projektgrenzen. In diesem Artikel erfährst du, warum klare Projektgrenzen eher Kundenbeziehungen stärken und wie du sie richtig aufsetzen kannst.
Fehlende Projektgrenzen belasten Kundenbeziehungen
Fehlende Projektgrenzen führen selten sofort zu einem großen Konflikt. Eine kleine Zusatzfrage hier, ein kurzer Extra-Wunsch dort. Und du denkst dir, der Kunde ist König, ich will meine Kunden nicht verlieren. Aber eigentlich weißt du gar nicht mehr, ob diese Arbeit noch Teil des vereinbarten Projekts ist.
Wenn Projektgrenzen nicht klar benannt sind, arbeiten beide Seiten mit unterschiedlichen Erwartungen. Du investierst mehr Zeit als geplant, der Kunde geht davon aus, dass diese Leistungen selbstverständlich dazugehören. Dabei fühlst du dich ausgenutzt und bekommst unnötigen Frust.
Dass Projekte größer werden als geplant, liegt oft nicht an fehlendem Einsatz, sondern an fehlender Struktur. Wie du Kundenprojekte von Anfang an übersichtlich und sauber organisierst, erfährst du hier: “So organisierst du Kundenprojekte in einem Tool – ohne Chaos”.
“Machst du das noch kurz mit?” - wenn Projekte langsam ausufern
Die meisten Projekte beginnen mit einem klaren Rahmen. Aus einer kleinen Anpassung „nur für den Launch“ wird schnell eine neue Erwartung. Die kleinen Extras summieren sich, so dass schleichend immer mehr Arbeit entsteht, ohne dass Zeit, Budget oder Umfang angepasst werden.
Genau deshalb ist es so wichtig, Projektgrenzen nicht erst dann anzusprechen, wenn der Frust schon da ist. Wer früh Klarheit schafft, verhindert Missverständnisse und sorgt dafür, dass Projekte sauber, fair und auf Augenhöhe bleiben.
Klare Projektgrenzen haben nichts mit Unfreundlichkeit zu tun
Gerade bei enger Zusammenarbeit mit Kunden, möchte man verständnisvoll sein, entgegenkommen und eine gute Stimmung bewahren. Und Projektgrenzen zu setzen ist dabei nicht unflexibel oder hart.
Sie zeigen vielmehr, dass du strukturiert arbeitest, Verantwortung übernimmst und dein Projekt im Griff hast.
Wer Projektgrenzen transparent kommuniziert, schafft Sicherheit auf beiden Seiten. Du weißt, woran du bist, und der Kunde versteht, welche Leistungen im Projekt enthalten sind und wie mit zusätzlichen Wünschen umgegangen wird.
Die häufigsten Fehler bei Projektgrenzen
In den meisten Fällen sind die Fehler bei Projektgrenzen Entscheidungen, die ursprünglich gut gemeint waren. Denn eigentlich willst du nur deine Kunden zufrieden stellen und keine unnötigen Diskussionen führen.
Die folgenden Punkte gehören zu den häufigsten Gründen, warum Projekte größer werden als geplant und Grenzen immer weiter verschwimmen.
Viele dieser Probleme kosten nicht nur Nerven, sondern auch Zeit. Welche typischen Projektmanagement-Fehler dich im Alltag zusätzlich ausbremsen, haben wir hier zusammengefasst: “So arbeitest du effizienter: 5 Projektmanagement-Fehler, die dich Zeit kosten”.
Alles mündlich klären, aber nichts festhalten
Viele Absprachen entstehen im Gespräch, per Call oder nebenbei im Chat. Sobald es Unklarheiten gibt, kann das genau zum Problem werden. Es gibt keine gemeinsame Grundlage. Was hattet ihr genau vereinbart? Was zählt mit ins Projekt und was nicht?
Schriftliche Klarheit schützt dich vor Missverständnissen und gibt auch dem Kunden Sicherheit. Projektgrenzen gehören deshalb immer dokumentiert.
Aus Angst vor Konflikten zu oft Ja sagen
Zusatzwünsche sofort anzunehmen, ohne zweimal darüber nachzudenken, weil du Diskussionen vermeiden willst. Kurzfristig wirkt das harmonisch, langfristig entsteht jedoch Frust.
Klar Nein zu sagen heißt nicht, den Kunden abzuweisen. Es heißt, offen zu kommunizieren, was vereinbart ist und wie mit neuen Wünschen umgegangen wird. Und manchmal muss man auch erst lernen, Nein zu sagen, aber es ist wichtig für dich und dein Business.
Grenzen erst ziehen, wenn der Frust schon da ist
Viele Projektgrenzen werden erst dann angesprochen, wenn die Stimmung bereits angespannt ist. Und damit riskierst du, deinen Kunden ein schlechtes Gefühl zu geben. Aus einer sachlichen Klärung wird schnell eine emotionale Diskussion.
Je früher du kommunizierst, desto besser. Je länger du wartest, desto größer wird der innere Druck.
Projektumfang zu schwammig formulieren
Deine Projektgrenzen und der Umfang sollten von Anfang an klar definiert sein, denn unklare Formulierungen lassen zu viel Interpretationsspielraum. Was für dich selbstverständlich klingt, kann für den Kunden etwas ganz anderes bedeuten. „Nach Bedarf“, „inklusive Anpassungen“ oder „bei Bedarf weitere Abstimmungen” lässt viel zu viel Spielraum und dein Kunde wird immer wieder nach weiteren Anpassungen und Abstimmungen fragen.
Ein klar definierter Projektumfang sorgt dafür, dass beide Seiten dasselbe Verständnis haben. Je konkreter Leistungen, Anzahl von Feedbackrunden oder Inhalte beschrieben sind, desto einfacher lassen sich Projektgrenzen später einhalten.
Gerade beim Projektstart zeigt sich, wie wichtig klare Prozesse sind. Ein gutes Onboarding hilft dabei, Erwartungen sauber zu klären: “Was ein gutes Onboarding in deinem Projekt ausmacht für dich und deine Kunden”.
Projektgrenzen sichtbar machen, statt sie erklären zu müssen
Viele Diskussionen um Projektgrenzen entstehen nicht, weil deine Kunden zu anstrengend sind, sondern weil Leistungen, Aufgaben und Absprachen überall verteilt existieren. Es gibt E-Mails, Chats, Cloud Ordner mit Dateien drauf und dann auch noch das, was in den Meetings besprochen wurde. Kein Wunder, wenn alle den Überblick verlieren.
Genau hier hilft es, Projektgrenzen sichtbar zu machen. Sobald der Projektumfang transparent dokumentiert ist, entsteht eine gemeinsame Grundlage.
Statt deine Grenzen immer wieder neu zu erklären, hilft es, sie direkt im Projekt sichtbar zu machen. Warum genau das mit einem Kundenportal oder Projektmanagement-Tool besser funktioniert, liest du hier: “Kundenportale vs. Projektmanagement-Tools – Was brauchen deine Kunden wirklich?”.
Wie Proyex dir hilft, Projektgrenzen klar zu definieren
Proyex unterstützt dich dabei, Projekte von Anfang an sauber aufzusetzen und Projektgrenzen klar zu kommunizieren. Statt lose Absprachen zu sammeln, hast du alle relevanten Informationen an einem Ort übersichtlich, nachvollziehbar und jederzeit abrufbar.
Alle Leistungen und Aufgaben an einem Ort
Wenn du ein Projekt in Proyex aufsetzt, legst du von Anfang an den Projektumfang fest und machst ihn für alle Beteiligten sichtbar. Aufgaben, Leistungen und Zuständigkeiten sind eindeutig definiert. Außerdem sind alle Dateien, Deadlines und Meilensteine in diesem Projekt vor Ort gespeichert. So bleibt jederzeit klar, was Teil des Projekts ist und wo zusätzliche Wünsche beginnen.
Transparenz für dich und deine Kunden
Sobald du ein Projekt erstellt hast und deine Kunden eingeladen hast, sind sie in Proyex im Projekt drin und können genau sehen, wie der Projektstand ist und welche Aufgaben vereinbart wurden. Das schafft Vertrauen und sorgt für realistische Erwartungen. Gleichzeitig behältst du jederzeit den Überblick, ohne zusätzliche Erklärungen liefern zu müssen.
Transparenz bedeutet hier nicht Kontrolle, sondern Klarheit, was die Zusammenarbeit für euch entspannter macht.
Mehr Klarheit im Projekt und weniger Stress im Alltag
Klare Projektgrenzen sparen Zeit, Energie und Nerven. Mit Proyex reduzierst du Rückfragen, vermeidest unnötige Extras und kannst dich auf deine eigentliche Arbeit konzentrieren.
So wird Projektarbeit wieder planbar und Kundenkommunikation deutlich entspannter.
Wenn du regelmäßig mit Kunden arbeitest, lohnt sich ein Tool, das genau darauf ausgelegt ist. Warum Proyex hier für Freelancer und Agenturen die bessere Wahl ist, erklären wir dir hier genauer: “Warum Proyex die bessere Wahl ist, wenn du mit Kunden arbeitest”.
Fazit: Projektgrenzen sind kein Risiko, sondern Fundament
Klare Projektgrenzen schützen nicht nur deine Zeit, sondern auch deine Kundenbeziehungen. Denn sie vermeiden zukünftige Missverständnisse und bringen Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Mit den richtigen Prozessen und Tools wie Proyex wird es deutlich einfacher, Grenzen von Anfang an klar zu definieren. Damit du weniger Stress und zufriedenere Kunden bekommst.
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