30.12.2025

Done-for-You oder Done-with-You? Das solltest du wissen

Gemeinsame Projektarbeit zwischen Freelancer und Kunden am Schreibtisch
Gemeinsame Projektarbeit zwischen Freelancer und Kunden am Schreibtisch
Gemeinsame Projektarbeit zwischen Freelancer und Kunden am Schreibtisch
Gemeinsame Projektarbeit zwischen Freelancer und Kunden am Schreibtisch

Du arbeitest mit Kunden und merkst: Nicht die Umsetzung kostet Zeit, sondern Abstimmungen, Rückfragen und unklare Erwartungen. Die einen wollen sich um nichts kümmern und warten einfach auf das Endergebnis, die anderen haben dauernd, was zum “Absprache halten”. 

Genau hier unterscheiden sich Done-for-You und Done-with-You.

In diesem Beitrag erfährst du, was hinter den beiden Modellen steckt, wo die Unterschiede liegen und welche Variante besser zu deinem Arbeitsstil passt.


Was bedeutet “Done-for-You”?

Kurz gesagt: Du übernimmst die komplette Umsetzung für deinen Kunden.

Dein Kunde gibt dir lediglich ein Ziel vor und du kümmerst dich um den Rest. Planung, Umsetzung, Abstimmung, Korrekturen und Feinschliff finden alle bei dir statt. Dein Kunde muss (im Idealfall) nur Entscheidungen abnicken oder Feedback geben.


Typische Beispiele aus dem Agentur- und Freelancer-Alltag

Wahrscheinlich wurdest du in der Vergangenheit schon mehr mit Done-for-You konfrontiert als du denkst:

  • Du erstellst eine komplette Website von Struktur bis Livegang

  • Du schreibst alle Texte für eine Landingpage oder einen Funnel

  • Du setzt ein Branding um, inklusive Logo, Farben und Design-Guidelines

  • Du betreust laufend Social-Media-Content oder Ads für einen Kunden

In allen Fällen gilt für dich, dass du am Ende dafür verantwortlich bist, dass das Projekt funktioniert und richtig umgesetzt wird. 


Vorteile von Done-for-You

Done-for-You kann in vielen Situationen eine attraktive Lösung sein. 

  • Klare Ergebnisse: Dein Kunde weiß, was er bekommt

  • Hoher wahrgenommener Wert: Kunden zahlen eher für fertige Lösungen

  • Weniger Lernaufwand für den Kunden: Du nimmst ihm Arbeit ab

  • Starke Positionierung: Du trittst als Experte auf, nicht als Helfer

  • Entspannte Kommunikation: Dadurch, dass ihr euch nicht dauerhaft abstimmen müsst, entstehen weniger Missverständnisse 

Gerade Kunden, die wenig Zeit oder Know-how haben, fühlen sich hier gut aufgehoben. 


Nachteile von Done-for-You 

Jetzt der Teil, den viele erst bemerken, wenn sie mittendrin stecken:

  • Hohe Verantwortung liegt bei dir

  • Viele Abstimmungen, vor allem bei unklaren Briefings

  • Änderungswünsche kommen spät, oft „nur noch eine Kleinigkeit“

  • Abhängigkeit vom Kunden-Feedback kann Projekte ausbremsen

  • Schwerer skalierbar, wenn jedes Projekt individuell ist

Wenn Prozesse, Zuständigkeiten und Kommunikation nicht sauber geregelt sind, wird Done-for-You schnell anstrengend für dich und für deine Kunden.

Gerade bei Done-for-You-Projekten zeigt sich schnell, wie stark unklare Abläufe deine Zeit und damit auch deine Marge fressen können. Wie du genau hier gegensteuerst, erfährst du im Beitrag „Wie du mit Proyex deine Projektmarge schützt“.


Was bedeutet “Done-with-You”?

Kurz gesagt: Du arbeitest gemeinsam mit deinem Kunden an der Umsetzung.

Du lieferst die Struktur, das richtige Know-How, gegebenenfalls eine Anleitung und Umsetzungsarbeit. Aber dein Kunde ist bei allem aktiv eingebunden und trägt Verantwortung mit. 

Du lieferst den Rahmen für das Projekt, dein Kunde arbeitet darin mit.


Typische Beispiele aus der Zusammenarbeit mit Kunden

Done-with-You begegnet dir oft in diesen Situationen:

  • Du konzipierst eine Website-Struktur, dein Kunde liefert Inhalte zu

  • Du gibst Text- oder Design-Feedback, dein Kunde setzt selbst um

  • Du begleitest einen Relaunch strategisch, statt alles selbst zu bauen

  • Du arbeitest mit Templates, Checklisten oder klaren Aufgabenpaketen

Das Ergebnis entsteht dadurch gemeinsam und nicht durch dich alleine. Ihr bringt beide Ideen, Entwürfe und Umsetzung in die Arbeit. 


Vorteile von Done-with-You

Für viele Freelancer und kleine Agenturen ist Done-with-You sehr attraktiv. Und vor allem dann, wenn du mit deinen Kunden langfristige Kooperationen schließt. 

  • Weniger operative Last für dich

  • Klarere Verantwortlichkeiten im Projekt

  • Kunden verstehen den Prozess besser

  • Weniger späte Änderungswünsche, weil Kunden involviert sind

  • Besser skalierbar, vor allem mit festen Abläufen

Vor allem Kunden, die mitdenken wollen und eigene Entscheidungen treffen wollen, fühlen sich hier ernst genommen.


Nachteile von Done-with-You

Done-with-You funktioniert allerdings nicht automatisch reibungslos:

  • Der Kunde muss mitarbeiten wollen

  • Unklare Aufgaben führen schnell zu Frust

  • Unterschiedliche Arbeitsgeschwindigkeiten können bremsen

  • Mehr Erklärbedarf, besonders am Anfang

  • Ohne Struktur wirkt es schnell chaotisch

Wenn Aufgaben, Deadlines und Zuständigkeiten nicht sauber definiert sind, entsteht Unsicherheit und genau das senkt die Kundenzufriedenheit. 

Damit Done-with-You wirklich funktioniert, braucht es eine klare Aufgabenstruktur. Wie du “Kundenprojekte übersichtlich in einem Tool organisierst ohne Chaos”, zeigen wir dir hier im Detail.


Die wichtigsten Unterschiede zwischen Done-for-You und Done-with-You

Jetzt haben wir schon mal einen Überblick über beide Modelle bekommen. Wir zeigen dir hier nochmal den direkten Vergleich, damit du besser entscheiden kannst, welches Modell besser zu dir und deinen Projekten passt. 

Bereich

Done-for-You

Done-with-You

⚙️ Grundprinzip

Du übernimmst die komplette Umsetzung

Umsetzung erfolgt gemeinsam

👤 Deine Rolle

Hauptverantwortlich für Ergebnis und Ablauf

Experte, Sparringspartner, Guide

👥 Rolle des Kunden

Gibt Feedback, trifft Entscheidungen

Arbeitet aktiv mit, liefert Inhalte und Aufgaben

🧾 Verantwortung

Liegt überwiegend bei dir

Wird klar aufgeteilt

💬 Projektkommunikation

Häufige Abstimmungen und Rückfragen

Strukturierte Check-Ins, klar definierte Punkte

📞 Abstimmungsaufwand

Hoch, vor allem bei Änderungen

Planbarer, wenn Aufgaben klar sind

⏱️ Zeitaufwand für dich

Oft schwer kalkulierbar

Besser planbar und skalierbarer

💭 Erwartungshaltung des Kunden

„Mach du mal“

„Wir machen das gemeinsam“

⚠️ Fehleranfälligkeit

Hoch bei unklaren Briefings

Hoch bei fehlender Struktur

📈 Skalierbarkeit

Begrenzt, stark personenabhängig

Deutlich besser mit festen Prozessen

⭐ Kundenzufriedenheit

Hoch, wenn alles glatt läuft

Hoch, wenn Mitwirkung klar geregelt ist

Wenn du dich gerade fragst, welches Tool dich bei beiden Modellen sinnvoll unterstützt, lohnt sich auch ein Blick auf unseren Vergleich. Hier findest du “Die besten Projektmanagement-Tools für Freelancer & Agenturen im Vergleich”. 


Welche Variante passt zu deinem Business?

Welche Variante du für dich aussuchen solltest, hängt nicht von Trends ab. Sondern davon, wie du arbeiten willst. 

Natürlich bedeutet das nicht, dass du dich auf ein Modell fokussieren musst. Du kannst genauso je nach Kunde entscheiden, ob du lieber mit ihm gemeinsam an dem Projekt arbeiten willst oder lieber die Arbeit alleine umsetzen magst. 

Wenn du beispielsweise lieber alleine arbeitest, passt logisch Done-for-You besser zu dir. Aber dann hast du diesen einen Kunden, der andauernd WhatsApp Nachrichten und Mails schickt, wie weit der Stand ist, was als Nächstes kommt etc. Dann musst du entscheiden und schauen, ob es nicht sinnvoller wäre, gemeinsam mit ihm im Done-with-You zu arbeiten. 

Eure Kommunikation sollte nicht mehr Zeit fressen als die Arbeit vom Projekt selbst. 

Egal für welches Modell du dich entscheidest: Auch entscheidend ist, dass Projektgrenzen klar definiert sind, ohne das Verhältnis zum Kunden zu belasten. Wie das gelingt, zeigen wir dir in diesem Beitrag: “So setzt du klare Projektgrenzen, ohne dein gutes Verhältnis zu ruinieren”.  


Warum klare Projektstrukturen entscheidend sind 

Egal, ob du Done-for-You oder Done-with-You arbeitest: Ohne klare Strukturen wird es schnell unübersichtlich.

  • Aufgaben landen in Mails

  • Feedback kommt per WhatsApp

  • Absprachen passieren nebenbei

  • Niemand weiß so richtig, was der aktuelle Stand ist

Genau hier setzen strukturierte Projektprozesse an. Diese sind essentiell für erfolgreiche Projekte. Dabei ist wichtig, dass du mit dem richtigen Tool arbeitest, um deine Projekte zum Laufen zu bringen. 


Ein Tool, das dich bei Done-for-You und Done-with-You unterstützt 

Das Projektmanagement-Tool Proyex unterstützt dich dabei, die Zusammenarbeit mit deinen Kunden klar, transparent und stressfrei zu organisieren, unabhängig davon, welches Modell du nutzt.

Statt losem Hin-und-Her hast du:

  • Zentrale Aufgaben und Deadlines für dich und deine Kunden

  • Klare Zuständigkeiten, damit jeder weiß, was er zu tun hat

  • Transparente Projektstände, ohne ständige Nachfragen

  • Gebündelte Kommunikation, direkt am Projekt

  • Alle Dateien im Projekt gespeichert

So bleibt die Zusammenarbeit strukturiert und du kannst dich wieder auf deine eigentliche Arbeit konzentrieren.


Proyex für beide Varianten als Hilfestellung 

Bei Done-for-You sorgt Proyex dafür, dass:

  • Feedback strukturiert und in Revisionsrunden kommt

  • Änderungswünsche nachvollziehbar bleiben

  • dein Kunde jederzeit den Projektstatus kennt

Bei Done-with-You hilft Proyex dabei, dass:

  • Aufgaben sauber verteilt sind

  • dein Kunde aktiv mitarbeitet

  • gemeinsame Projekte nicht im Chaos enden

👉 Proyex schafft Klarheit, unabhängig davon, wie du arbeitest.


Fazit: Das richtige Modell braucht klare Prozesse

Wenn Rollen, Aufgaben und Erwartungen klar sind, laufen Projekte entspannter. Saubere Abläufe bringen dich und deine Kunden schneller ans Ziel und liefern bessere Ergebnisse. 

Die Entscheidung für das passende Modell muss nicht kompliziert sein und für was du dich am Ende entscheidest, spielt keine große Rolle, solange es strukturiert bleibt. 

Ein Tool wie Proyex hilft dir dabei, genau diese Klarheit in deinen Projektalltag zu integrieren. 

Teste Proyex. Der Rest erklärt sich von selbst.

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